
Das Unternehmen Schoenenberger naturreine Heilpflanzensäfte bietet als Phyto-Spezialist ein umfassendes Angebot qualitativ hochwertiger, naturnaher Heil-, Lebens- und Körperpflegemittel.
Da im SCHOENENBERGER-Produktspektrum Säfte unterschiedlichster Pflanzen – von der Artischocke bis zum Zinnkraut – von der Wurzel bis zur Blüte verwendet werden, kommen mannigfache Verfahren zur Gewinnung der Säfte zum Einsatz: Die Säfte werden aus den aufgearbeiteten Pflanzenteilen gepresst und anschließend so weiterverarbeitet, dass sie die gewünschten Wirkstoffe enthalten, unerwünschte Stoffe jedoch entfernt sind. Zum Abschluss der Aufarbeitung wird der Saft durch eine thermische Behandlung haltbar gemacht und abgefüllt. Hierbei ist der fast neutrale pH-Wert der meisten Produkte eine Herausforderung an die Technologie.
RULAND wurde als langjähriger Lieferpartner der SCHOENENBERGER-Mutter, SALUS HAUS, mit dem Neubauprojekt beauftragt - zunächst für das Consulting sowie anschließend auch für den Anlagenbau.
Consulting- Phase
RULAND hat die Planung und Auslegung der Produktionsanlage begleitet. Dazu gehören alle Produktionsschritte von der Presse bis zum Füller. Die Verfahrensschritte wurden gemeinsam mit dem Betreiber intensiv untersucht, diskutiert und dokumentiert.
Die größte Herausforderung hierbei war es, dass die gleichen Anlagenkomponenten bei unterschiedlichen Produkten verschieden genutzt und in unterschiedlicher Reihenfolge benötigt werden. Dabei waren die Anforderungen minimale Kosten, maximale Flexibilität und maximale Automatisierung zu berücksichtigen.
Beständiges Durchspielen neuer Varianten und Vergleichen möglicher Szenarien führten zu einer Auslegung und Beschreibung der Anlage mit RI-Fließbild, Stücklisten und einer Prozessbeschreibung für alle Produktionswege. Dazu wurde eine Steuerung konzipiert, die eine möglichst große Bandbreite an Programmen zulässt, jedoch zur Kostenreduzierung keine Rezepturverwaltung erfordert. Die Anlage wurde nach GMP-Richtlinien geplant.
Realisierung
Folgender Umfang der Anlage wurde schließlich definiert und realisiert:
Prozessanlage mit 5 Rührbehältern, 2 Separatoren und einem Schabewärmetauscher
KZE-Anlage mit sehr flexiblen Wärmetauscher-Profilen
Sterilbehälter für den Füller
CIP-Anlage
Kühlanlage
Steuerung
Kühlsystem
Anschluss bauseitig bereitgestellter Systeme
Trassenerstellung der Basismedienversorgung
Die Prozesssteuerung erfolgt mit PC und SPS. Damit können in der Grundversion Chargenprotokolle erzeugt werden. Die zukünftige Erweiterung um eine Rezepturverwaltung ist möglich.
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